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Marquis de Sade 

Donatien-Alphonse-François, besser bekannt als Marquis de Sade, war ein exzentrischer Schriftsteller der Rokokoära und der anschließenden Revolutionszeit. Seine Skandaltexte waren insbesondere wegen ihrer pornographischen Inhalte und ihrer frontalen Angriffe auf die katholische Kirche bekannt. De Sade sah sich selbst als Philosoph. Er verbrachte viele Jahre in diversen Zuchthäusern und psychiatrischen Anstalten (die sich damals von den Kerkern kaum unterschieden haben).

 

Lange nach seinem Ableben wurde sein Familienname zum Synonym – in dem Begriff „Sadismus“.

 

Obwohl de Sades Schilderung häufig sexuelle Gewalt, Auspeitschungen und Inzest beinhalteten, lehnte der Marquis selbst neigungsbezogene Fixierungen ab. Seine Protagonisten galten als „Libertins“, ihre Handlungen bezeichnete der Autor als „Libertinage“. Gewalt stellte nur eine Komponente der vollständigen sexuellen Befreiung dar, zumeist gegen jene gerichtet, die sich in Prüderie ergaben. Für De Sade war der Flagellantismus gleichwertig mit der Bisexualität und starker Promiskuität. De Sade, zuerst in Vergessenheit geraten, wurde im 20. Jahrhundert zunehmend wiederentdeckt (z.B. von Camus, Camille Paglia, etc.).

 

Die SM-Szene war schon immer bemüht sich von de Sade und dem Begriff des Sadismus zu distanzieren, weshalb man seit den 90er Jahren nachdrücklich den sperrigen und etwas verwirrenden Ausdruck „BDSM“ prägte.

 

 

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